KiBe Fotos und Bericht vom Lager

KIBE LAGER 2016

 

Samstag

In den „berühmten“ Büsschen sind wir ins Tessin gefahren. Das knallrote Gummiboot war natürlich auch dabei. Neun Mädchen und sieben Jungs quetschten sich also in die zwei Busse und sangen so laut mit wie sie nur konnten. Nach ca. 3h sind wir dann im Lagerhaus angekommen. Sofort haben wir unsere Zimmer bezogen.

 

Sonntag

Nachdem wir den ersten Tag mit einem leckeren Frühstück begonnen haben, sammelten wir unser Material zusammen und stopften es in unsere Rucksäcke. Wir teilten uns in drei Schwierigkeits-gruppen auf. Eine Gruppe ging bereits an Mehrseillängentouren. Da wir beim Abseilen schon ziemlich müde waren, passierte Lina und Mara ein dummer Fehler: Sie verpennten den Stand und plötzlich schrien die beiden, dass das Seil fertig sei und sie jetzt im Felsen hängen. Nachdem Ueli, Leena und Andrin ihnen zur Hilfe kamen lösten sie das Problem und kamen unversehrt unten an.

 

Montag

Nach dem Frühstück sind wir in 3 Gruppen nach Ponte Brolla gefahren und kletterten im Sektor Placche di Tegna und Rovine del Castelliere Mehrseillängen. Es war sehr anstrengend, aber cool. Zum Abendessen gab es Spaghetti Bolognese.

Bei den Mädchen war es noch ziemlich lange laut und meeega lustig, was aber beinahe mit Abwaschen bezahlt wurde…

 

 

Dienstag

Nach der kurzen Nacht (für die Mädchen) haben wir bei bewölktem Himmel 3-5h geklettert. Danach waren zwar alle erschöpft aber spielten noch lange rund um unsere Unterkunft im Campo Pestalozzi. (ein neu erfundenes Spiel „Baumklatscher“). Dabei jagen die Mädchen die Jungs und sobald sie jemanden erwischen klatschen sie ihn an den Baum. Die Meisten schliefen spätestens um ca. 23:00 Uhr ein.

 

Mittwoch

Nach dem Frühstück sind die Leiter voraus nach Ponte Brolla, haben die benötigten Seile mitgenommen und drei Posten eingerichtet. Wir lernten auf dem Parcours: Standbau, Abseilen und Blockierungsknopf. Dank diesem tollen Knopf konnten Mara, Nathalie, Leena, Hanna, Lina und Gianna einen Tanz am Felsen vorführen. Zum Schluss gab es noch den Kleinschritte-Parcour. Am Abend fanden die Mädchen sehr lange alles lustig was Ueli nicht so lustig fand und dieses Mal mit WC putzen für den Freitag bezahlt wurde.

 

Donnerstag

Wir wurden zum ersten Mal mit Musik geweckt (schrecklich kindischer Krokodilsong). Danach sind wir alle klettern gegangen. Ein paar wollten Top-Rope klettern. Jedoch haben sie sich verlaufen und den Ort an dem sie klettern wollten nicht gefunden. Deshalb wanderten sie wieder den ganzen langen Weg zurück und machten beim Lagerhaus eine Wasserschlacht. (Gianna gegen Jonas, Elias und Timofey). Es gab eine eindeutige Siegerin.

Nach dem Abendessen lösten wir unser Wochenspiel auf, das wir am Samstag begonnen hatten. Es ging so: Jeder zog drei Zettelchen (Ort, Person, Gegenstand). Man musste die Person mit dem Gegenstand am Ort berühren. Wer erwischt wurde, musste die Zettelchen weitergeben. Es gab ziemlich schwierige Kombinationen zum Beispiel musste jemand am Stand mit einem Ball getroffen werden. Die Gewinner waren Gianna, Mara, Hanna, Martina und Rahel. Da Rahel nicht da war, wurde um ihren Preis gesungen. Lina und Lars waren in der engeren Auswahl. Sie mussten „Das knallrote Gummiboot“ vortragen. Lina sang genug laut, konnte den Text in und auswendig aber die Töne gingen daneben. Lars dagegen sang leise mit wenig Text und etwas schräg. Trotzdem gewann er den Wettkampf. Danach schauten wir die Fotos von der vergangenen Woche an. Wir begnügten uns damit aber noch nicht und schauten auch noch ältere Bilder an. Schliesslich sollten wir dann ins Bett, aber geschlafen wurde erst um 3 Uhr (Mädchen).

 

Freitag

Nach der kurzen Nacht war um 7 Uhr bereits Tagwache. Nach dem Frühstück mussten wir die Sachen zusammen Packen, bei den Mädchen war das als Folge nächtlichem «ganz-sicher-noch-nicht-schlaffen-Wollens» aber schon fast erledigt. Dann wurde das ganze Lagerhaus geputzt. Als alles sauber und verpackt war, gingen wir noch Maroni sammeln. In kurzer Zeit waren alle Taschen voll. Bevor wir gegen Norden fuhren machten wir noch Halt und assen ein Glace in Ascona am See. Auf der Heimfahrt waren allen sehr müde trotzdem wurde übermütig und laut gesungen und gelacht.

Der Abschied viel uns wie immer schwer, aber wir freuen uns schon riesig auf den Schlussabend.

 

Wir Danken allen Leitern, Helfern und der Guten Küche vielmals.